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Was wirklich in unseren Mischungen steckt

Ritual Herbs Mild und Mild Silver bestehen aus sieben Pflanzenbestandteilen, vollständig auf der Packung deklariert. Kein Tabak, kein Nikotin, keine geheime Zutat. Weiter unten zeigen wir zusätzlich unser Kräuterlexikon – Pflanzen, die wir prüfen und teilweise verarbeiten, die aber nicht zwingend in diesen beiden Sorten stecken. Beides ist auf dieser Seite klar voneinander getrennt.

Die sieben Bestandteile von Mild und Mild Silver

Beide Sorten enthalten exakt dieselben sieben Pflanzenteile. Was sich unterscheidet, ist ausschließlich das Mischungsverhältnis und der Schnitt, nicht die Zutatenliste.

Königskerzenblätter

Königskerzenblätter

Der Klassiker unter den Rauchkräutern. Die großen, filzigen Blätter der Königskerze werden seit Jahrhunderten in Kräutermischungen verwendet, weil sie fast keinen Eigengeschmack mitbringen und trotzdem viel Volumen liefern. In der Mischung übernehmen sie die Rolle des Trägers: Sie geben Struktur, halten die Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass der Rauch weich bleibt.

Brombeerblätter

Brombeerblätter

Mild-herb mit einer leicht zusammenziehenden Note. In der europäischen Kräutertradition sind Brombeerblätter vor allem als Teezutat bekannt und seit Langem gebräuchlich. Als Bestandteil einer Rauchmischung bringen sie eine ruhige, grüne Grundnote und zusätzliches Volumen. Sie sind der zweite tragende Bestandteil neben der Königskerze.

Lotusblütenblätter

Lotusblütenblätter

Mild, grün und leicht erdig. In verschiedenen asiatischen Traditionen wird Lotus seit Langem als Lebensmittel und in pflanzlichen Zubereitungen genutzt, je nach Anwendung mit unterschiedlichen Pflanzenteilen. Die Blütenblätter geben der Mischung Tiefe, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Stockrosenblätter

Stockrosenblätter

Weich und blumig. Stockrose wird traditionell in Kräuteraufgüssen verwendet und ist vor allem für ihre zarte, blütige Erscheinung bekannt. In der Mischung arbeitet sie am Mundgefühl: Sie rundet die grünen und würzigen Bestandteile ab und nimmt Kanten heraus.

Kurkumablätter

Kurkumablätter

Gemeint sind die Blätter, nicht die Wurzel. Während die Wurzel als kräftiges Gewürz bekannt ist, sind die Blätter deutlich zurückhaltender, grün und dezent würzig. In der Mischung setzen sie einen leisen würzigen Akzent, der die milden Blätter davor bewahrt, langweilig zu werden.

Süßholzwurzel und Süßholzblätter

Süßholzwurzel und Süßholzblätter

Beide Pflanzenteile sind enthalten und übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Die Wurzel bringt die bekannte natürliche Süße und eine warme, runde Aromatik, mit der sich herbe oder trockene Noten abfangen lassen. Die Blätter sind leichter und tragen vor allem zur Struktur bei. Süßholz wird traditionell als Tee und Kräuterzubereitung genutzt und ist der Grund, warum unsere Mischungen trotz überwiegend grüner Bestandteile nicht flach schmecken.

Mild und Mild Silver unterscheiden sich ausschließlich in Mischungsverhältnis und Schnitt. Die Zutatenliste ist bei beiden Sorten identisch: dieselben sieben Bestandteile, in anderer Gewichtung.

Welche Rolle die Kräuter spielen

Eine gute Zutatenliste ist erst der Anfang. Was aus sieben Kräutern eine Mischung macht, die sich vernünftig drehen lässt und rund schmeckt, entscheidet sich an der Rolle, die jede Pflanze übernimmt.

Trägerkraut

Königskerzenblätter und Brombeerblätter liefern Volumen und Struktur. Sie machen den größten Anteil der Mischung aus und halten sie beim Drehen zusammen. Ohne Trägerkraut zerfällt jede Rezeptur.

Mundgefühl

Lotusblütenblätter und Stockrosenblätter nehmen den grünen Noten die Kanten und machen den Rauch runder. Diese Rolle fällt kaum auf, solange sie da ist, und stört sofort, wenn sie fehlt.

Akzent

Kurkumablätter und Süßholz geben der Mischung eine Richtung, das eine würzig, das andere weich und leicht süßlich. Hier liegt auch der Unterschied zwischen Mild und Mild Silver: ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger.

Warum eine Mischung mehr braucht als eine gute Zutatenliste, und wie Schnitt und Restfeuchte das Abbrennverhalten beeinflussen, steht ausführlich auf der Seite Tabakersatz.

Wie ein Kraut zur Zutat wird

Ritual Herbs wurde mit eigenen Verfahrenstechniken entwickelt. Verarbeitet wird mit deutscher Handwerkskunst, vom Schnitt bis zur fertigen Mischung. Bevor ein Kraut überhaupt in diese Verarbeitung geht, steht eine Prüfung an.

Jedes Kraut, das wir testen, muss zur Rezeptur passen: zum Schnitt, zur Restfeuchte, zum Abbrennverhalten und zum Geschmack im Zusammenspiel mit den anderen sechs Bestandteilen. Deshalb ist die Liste der geprüften Kräuter deutlich länger als die Liste der tatsächlich verwendeten. Was im Kräuterlexikon steht, hat diese Prüfung entweder noch vor sich, nicht bestanden oder ist für ein anderes Vorhaben vorgesehen.

Unsere Kräuter beziehen wir primär aus Europa. Ergänzend arbeiten wir mit Partnern in Indien zusammen und legen Wert darauf, auch wild gepflückte Kräuter zu beziehen, die nicht gedüngt wurden und ohne chemische Behandlung gewachsen sind. Der Geschäftsführer unserer Firma reist regelmäßig nach Indien, um bestehende Partnerschaften zu pflegen und neue Kräuter für die Weiterentwicklung unserer Produkte zu prüfen. Für eine geplante Kräuterzigarette besteht dort bereits eine Partnerproduktion.

Das Kräuterlexikon

Neben den sieben Bestandteilen oben führen wir ein Lexikon mit Pflanzen, die wir regelmäßig prüfen und teilweise verarbeiten, zum Beispiel für andere Projekte oder in der Entwicklung. Sie stecken nicht in Ritual Herbs Mild oder Mild Silver. Wer nachschauen möchte, was diese Kräuter auszeichnet, findet hier Kurzporträts.

Kein Kraut gefunden. Anderen Suchbegriff versuchen.

Was nicht drin ist

Genauso wichtig wie die Zutatenliste ist das, was fehlt. Wir schreiben es hier genauso offen hin wie die sieben Bestandteile oben.

  • Keine künstlichen Aromen. Der Geschmack kommt aus den sieben Kräutern selbst und aus ihrem Zusammenspiel, nicht aus zugesetzten Duft- oder Aromastoffen.
  • Keine Füllstoffe. Was in der Tüte ist, steht auf der Zutatenliste, sonst nichts. Auch keine Feuchthaltemittel, die eine Mischung künstlich länger geschmeidig halten sollen.
  • Kein Tabak. Weder als Zutat noch als Beimischung, in keiner der beiden Sorten und in keiner Größe.
  • Kein Nikotin. Weder zugesetzt noch als Nebenprodukt der Verarbeitung.

Das gilt für Mild und Mild Silver gleichermaßen, ohne Ausnahme. Was auf der Verpackung steht, deckt sich mit dem, was auf dieser Seite steht. Wo wir uns nicht sicher sind oder etwas noch geprüft wird, wie bei den Kräutern im Lexikon, sagen wir das ebenfalls dazu, statt es wegzulassen.

Häufige Fragen zu den Inhaltsstoffen

Weil wir zusätzlich zu den sieben Bestandteilen von Mild und Mild Silver ein Kräuterlexikon zeigen. Darin stehen Pflanzen, die wir prüfen und teilweise verarbeiten, die aber nicht in diesen beiden Sorten stecken. Beides ist auf dieser Seite bewusst getrennt.

Nein. Gemeint sind die Blätter der Pflanze, nicht die als Gewürz bekannte Wurzel. Die Blätter sind deutlich zurückhaltender im Geschmack als die Wurzel.

Weil es zwei unterschiedliche Pflanzenteile mit unterschiedlicher Aufgabe sind. Die Wurzel bringt die Süße, die Blätter tragen zur Struktur bei. Beide stecken in Mild und Mild Silver.

Nach denselben Kriterien wie die sieben Hauptbestandteile: vorwiegend aus Europa, ergänzt durch geprüfte, wild gesammelte Kräuter aus Indien, gewachsen ohne künstliche Düngung und ohne chemische Behandlung.

Möglich, aber nicht garantiert. Manche Kräuter im Lexikon werden für andere Projekte geprüft, etwa eine in Indien vorbereitete Kräuterzigarette. Aktuell sind Mild und Mild Silver auf die sieben genannten Bestandteile festgelegt.

Alle Details zu den Sorten

Preise, Größen und Warenkorb stehen gesammelt auf der Kategorieseite.

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